Die behutsame Sanierung des Finanzamts Günzburg steht exemplarisch für den sensiblen Umgang mit historischer Bausubstanz im Spannungsfeld zeitgemäßer Anforderungen.
Der denkmalprägende Altbau wurde umfassend modernisiert und funktional neu interpretiert, ohne seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren.
Im Zusammenspiel aus Bestand und zeitgenössischer Architektur entstand ein Ensemble, das Tradition und Gegenwart überzeugend miteinander verbindet.
Ein zentrales Gestaltungselement dieser Transformation ist das in die Fassadengestaltung integrierte Trio-Sektionaltor. Als funktionale Notwendigkeit konzipiert, wurde es zugleich als architektonischer Baustein verstanden.
Die vertikale Beplankung aus pulverbeschichteten Aluminiumlamellen greift die Rhythmik der Fassade auf und fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Farblich präzise abgestimmt, wirkt das Tor nicht als technisches Element, sondern als selbstverständlicher Teil der Architektur.
Mit einer Breite von 4.500 mm und einer Höhe von 2.290 mm ermöglicht das Trio-Tor großzügige Öffnungen bei gleichzeitig ruhiger Flächenwirkung.
Die dreiteilige Sektionierung reduziert sichtbare Fugen auf ein Minimum und unterstützt die klare, reduzierte Formensprache des Gebäudes. Besonders in der geschlossenen Ansicht verschmilzt das Tor optisch mit der Fassadenfläche und wahrt so den repräsentativen Charakter des historischen Bauwerks.
Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die integrierte Lüftungsfunktion: Das obere Segment lässt sich gezielt kippen und sorgt für eine kontrollierte Luftzirkulation, ohne die geschlossene Gesamtwirkung zu beeinträchtigen. Diese Funktionalität ist insbesondere bei innenliegenden Nutzungen von hohem Mehrwert und wurde gestalterisch konsequent in das Lamellensystem eingebunden.
Realisiert wurde die Anlage in enger Abstimmung zwischen Planung und Ausführung. Die nahtlose Integration in die Fassadengestaltung sowie die präzise Verarbeitung unterstreichen den hohen architektonischen Anspruch des Projekts. Das Trio-Tor zeigt hier seine besondere Stärke: als Schnittstelle zwischen Technik, Funktion und Gestaltung – unaufdringlich, hochwertig und dauerhaft.
So leistet das Trio-Sektionaltor einen wesentlichen Beitrag zur gelungenen Gesamtwirkung der sanierten Anlage und demonstriert, wie moderne Tortechnik selbst in sensiblen historischen Kontexten zu einem selbstverständlichen Bestandteil anspruchsvoller Architektur werden kann.
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