Fassade.
Proportion.
Integration.

Torsysteme im
Wohn- und Urbanbau

Zwischen privatem Rückzugsort und öffentlichem Stadtraum übernehmen Torsysteme eine vermittelnde Rolle. Im Wohn- und Geschossbau sind sie weit mehr als funktionale Öffnungen – sie strukturieren Fassaden, definieren Sockelzonen und prägen die Wahrnehmung eines Gebäudes im Straßenraum.

Ob im hochwertigen Einfamilienhaus, in urbanen Wohnanlagen oder in Verwaltungsbauten mit integrierter Tiefgarage: Sektionaltore sowie DUO- und TRIO-Systeme ermöglichen großzügige Öffnungen bei zugleich reduzierter Erscheinung. Flächenbündig ausgeführt und materialgerecht beplankt, treten sie nicht als technische Elemente in Erscheinung, sondern als selbstverständlicher Bestandteil der Architektur.

Integration
im Maßstab der Stadt

Gerade im urbanen Kontext sind Tiefgaragenzufahrten ein sensibler Bestandteil der Fassadengestaltung. Sie liegen im direkten Blickfeld des öffentlichen Raums und prägen maßgeblich die Wirkung der Sockelzone – dort, wo Gebäude mit der Stadt in Kontakt treten.

Wie präzise diese Integration gelingen kann, zeigt das Rathaus Korbach: Ein flächenbündiges DUO-Tor in Mittelbronze fügt sich selbstverständlich in die klar gegliederte Fassade ein. Die reduzierte Sektionsanzahl minimiert das Fugenbild und unterstützt die ruhige Geometrie des Neubaus.

Auch im Hamburger Wohnprojekt „The Ten“ wird deutlich, wie stark Zurückhaltung wirken kann. Hier verschmilzt das Sektionaltor nahezu unsichtbar mit der Natursteinfassade. Die Tiefgarage wird funktional erschlossen, ohne die architektonische Gesamtwirkung zu beeinträchtigen.

Im privaten Maßstab setzt sich dieses Prinzip fort. Beim Einfamilienhaus in Osnabrück wurde ein großformatiges, eloxiertes Sektionaltor präzise in die Doppelgarage integriert und nimmt Materialität sowie Proportion der Architektur auf. 

Ähnlich sensibel reagiert das Wohnhaus in Karlsruhe auf die Fassadengliederung: Durch exakte Werkplanung und angepasste Sektionshöhen entsteht ein durchlaufendes, ruhiges Fassadenbild.

Beim Umbau eines Einfamilienhauses in Aachen greifen die Tore mit Cortenstahl die rostrote Erdgeschossfassade auf und werden so selbst Teil des architektonischen Konzepts. Am Einfamilienhaus am Bodensee schließlich unterstützt die flächenbündige Ausführung die skulpturale Wirkung der metallischen Gebäudehülle – die Toranlage tritt visuell vollständig zurück.

Zwischen Privatheit
und Öffentlichkeit

Auch im Behörden- und Verwaltungsbau übernehmen Torsysteme eine vergleichbare Rolle wie im hochwertigen Wohnungsbau – jedoch im größeren städtischen Maßstab. Tiefgaragen für kommunale Fahrzeuge oder Dienstwagen müssen zuverlässig funktionieren und sich zugleich architektonisch zurücknehmen.

DUO- und TRIO-Systeme ermöglichen durch ihre reduzierte Sektionsanzahl großformatige, ruhige Fassadenflächen. Flächenbündige Ausführung und materialgerechte Beplankung sorgen dafür, dass Technik nicht in Erscheinung tritt, sondern sich selbstverständlich in das Gesamtbild einfügt.

Architektonischer Mehrwert entsteht dort, wo technische Anforderungen und Gestaltung konsequent zusammengedacht werden. 

Geringe Sturzhöhen, integrierte Lüftungsfunktionen oder drehzahlgeregelte Antriebe erlauben flexible Lösungen auch bei anspruchsvollen Einbausituationen – etwa in verdichteten Innenstadtlagen oder bei begrenzten Einbauhöhen.

Im Wohnbau wiederum steht die Detailqualität im Mittelpunkt. Klare Linien, präzise Fugenbilder und hochwertige Materialien entscheiden darüber, ob ein Gebäude Ruhe und Wertigkeit ausstrahlt. 

Torsysteme werden dabei zur Schnittstelle zwischen privatem Wohnen und öffentlicher Wahrnehmung.

So entsteht Architektur, in der selbst funktionale Öffnungen Teil einer übergeordneten Haltung sind – zurückhaltend, proportioniert und integrativ gedacht.

Unsere Projekte zeigen: Das Torsystem ist kein technischer Zusatz, sondern präzise abgestimmtes Fassadenelement im Spannungsfeld von Stadt, Material und Proportion.

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